Durch Rechte sollen Kinder sowohl geschützt als auch beteiligt werden. Sarah Mühlbacher zeigt, inwiefern sich rechtliche Reformprojekte immer wieder in rechtliche Regelungen verkehren, die die Perspektiven und Lebensrealitäten von Kindern unsichtbar machen. Ihre soziologische Studie analysiert reformerische, gegenreformerische und transformatorische Positionen in den Diskursen um zentrale Reformen seit den 1960er Jahren und verdeutlicht, welche Stimmen kein Gehör fanden. Sie rekonstruiert die strukturelle Abwertung der Sorge, die Naturalisierung von Kindheitskonzepten und die Hierarchisierung von Differenzen in rechtlichen Diskursen, Verfahrens- und Subjektivierungsweisen in kapitalistischen Gesellschaften als Schlüssel zum Verständnis dieser paradoxalen Konstellation. Das Buch endet mit einem Ausblick auf eine radikale Transformation von Rechten in Beziehung zu Politiken radikaler Sorge.
1. Auflage, 2024
Bindeart: Paperback Format: 142 x 215 x 21 mm Gewicht: 436 g Umfang: 348 Seiten
e0000000000000000000000000150114Recht und Sorgehttps://campus.de/wissenschaft/soziologie/recht-und-sorge/CAM51877https://campus.de/media/5b/47/d7/1748271421/9783593518770.jpeg?ts=1776579124InStock40EURCAM51877e0000000000000000000000000150114PaperbackFrankfurter Beiträge zur Soziologie und SozialphilosophieDemokratietheorie, Kindeswohl, Kinder- und Jugendhilfe, Deutsches Familienrecht, Rechte der Kinder, Transformation von Rechten, Soziale BewegungenBuch1. Auflage, 2024978-3-593-51877-0{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000150114","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueSoziale Bewegungen, Demokratietheorie, Rechte der Kinder, Transformation von Rechten, Deutsches Familienrecht, Kinder- und Jugendhilfe, Kindeswohle0000000000000000000000000150114Recht und Sorge4040https://campus.de/wissenschaft/soziologie/recht-und-sorge/CAM51877https://campus.de/media/5b/47/d7/1748271421/9783593518770.jpeg?ts=1776579124InStockCAM51877e0000000000000000000000000150114PaperbackFrankfurter Beiträge zur Soziologie und SozialphilosophieDemokratietheorie, Kindeswohl, Kinder- und Jugendhilfe, Deutsches Familienrecht, Rechte der Kinder, Transformation von Rechten, Soziale BewegungenBuch1. Auflage, 2024978-3-593-51877-0{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000150114","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueSoziale Bewegungen, Demokratietheorie, Rechte der Kinder, Transformation von Rechten, Deutsches Familienrecht, Kinder- und Jugendhilfe, Kindeswohl/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Soziologie/wissenschaft/wissenschaft/soziologiee0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000362e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusDurch Rechte sollen Kinder sowohl geschützt als auch beteiligt werden. Sarah Mühlbacher zeigt, inwiefern sich rechtliche Reformprojekte immer wieder in rechtliche Regelungen verkehren, die die Perspektiven und Lebensrealitäten von Kindern unsichtbar machen. Ihre soziologische Studie analysiert reformerische, gegenreformerische und transformatorische Positionen in den Diskursen um zentrale Reformen seit den 1960er Jahren und verdeutlicht, welche Stimmen kein Gehör fanden. Sie rekonstruiert die strukturelle Abwertung der Sorge, die Naturalisierung von Kindheitskonzepten und die Hierarchisierung von Differenzen in rechtlichen Diskursen, Verfahrens- und Subjektivierungsweisen in kapitalistischen Gesellschaften als Schlüssel zum Verständnis dieser paradoxalen Konstellation. Das Buch endet mit einem Ausblick auf eine radikale Transformation von Rechten in Beziehung zu Politiken radikaler Sorge.40