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Wie gehen Jugendliche in der Jugendhilfe mit hegemonialen Normen, Anforderungen und Zuschreibungen um? Nadine Sarfert untersucht die Lebenssituation von Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe. Sie zeigt, wie die jungen Menschen dort mit hegemonialen Ordnungen ringen und darin spezifische Selbstverhältnisse ausbilden. Deutlich wird, wie diese Subjektivierungsweisen mit institutionellen Zwängen und gesellschaftlichen Widersprüchen korrelieren. Ziel der Studie ist es, durch eine kritisch-reflexive Analyse die bewussten und unbewussten Momente von Herrschaft zu verstehen, die die Denk-, Gefühls- und Handlungsweisen in der öffentlichen Erziehung prägen.

Über Nadine Sarfert

Nadine Sarfert studierte Geschlechterforschung und Soziale Arbeit an der Humboldt Universität zu Berlin und der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Sie promovierte am Zentrum Gender Studies an der Universität Basel und arbeitet als freie Wissenschaftlerin zu den Schwerpunkten Gesellschaft- und Geschlechterverhältnisse, Tiefenhermeneutik und Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit. Zudem ist sie in einer Berliner Fachberatungsstelle für gewaltbetroffene Frauen und Kinder tätig und absolviert eine Weiterbildung zur Gruppenanalytikerin in Zürich.

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