Zackarina hat am Meer einen guten Freund gefunden, den weisen Sandwolf. Er ist witzig und weiß auf alle Fragen der Welt eine Antwort, denn er frisst nur Mond- und Sonnenschein, und das macht klug. Mit ihm erlebt Zackarina wunderbare und philosophische Gedankenabenteuer: warum Eltern über schmutzige Schuhe schimpfen oder warum die Dunkelheit manchmal so unheimlich erscheint.
15 einfühlsame, augenzwinkernde und philosophische Geschichten, die einem wunderwarm ums Herz werden lassen.
3. Auflage, 2024
Bindeart: Buch, gebunden Format: 153 x 213 x 14 mm Gewicht: 270 g Umfang: 120 Seiten Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg
»Lektüre wie ein Ticket ins Traumreich - und zugleich randvoll mit praktischen Lösungen, denn der Sandwolf entpuppt sich als der beste Ratgeber unter der Sonne.«
- General-Anzeiger
»Ein philosophisches Schatzkästchen, fantasievoll und klar, bisweilen poetisch erzählt. Die Autorin versteht genau, wie Kinder denken. Die Sprache ist fantasievoll und klar, bisweilen spielerisch poetisch.«
- Svenska Dagbladet
»Der Sandwolf ist eine Art Karlsson auf dem Dach, nur freundlicher und gewandter, perfekt zum Vorlesen. Nach zweimaligem Lesen bin ich immer noch darüber erstaunt, wie diese kurzen, einfachen Sätze das thematische Gewicht tragen können. Der Sandwolf ist ganz einfach genial.«
- Expressen
»Ein lustiges wie poetisches Buch direkt aus dem Leben.«
- Bulletin Jugend & Literatur
»Lind schreibt in einer wunderbaren poetischen Sprache, die Gedankenketten anstößt und zum Träumen verleitet. Die Geschichten sind so schön, dass man sich wünschte, sie würden immer weiter gehen!«
- Berliner Zeitung
»Ein Kinderroman, mit dem man sofort nach draußen rennen und ihn dem nächstbesten kleinen Wesen vorlesen möchte. Weil er so zärtlich geschrieben ist, weil sich alle Kinder darin wieder erkennen werden, weil Asa Lind knapp und trotzdem poetisch erzählt, weil das sandwarme Orange des Einbands schön anzusehen ist und weil die Illustrationen von Philip Waechter den Nagel auf den Kopf treffen.«
- Eselsohr
»Eine liebevolle, lustige, nachdenkliche Feriengeschichte zum Vorlesen.«
- Obermain-Tagblatt
»Geschichten, ganz vom Kind her empfunden und aus seiner Denkstruktur entwickelt, dabei voller Witz und Fantasie. Dazu hat Philip Waechter viele lustige Bilder voll liebenswertem Charme gezeichnet. Ein rundum gelungenes, poetisches, manchmal sogar philosophisches Büchlein, das man allen Eltern zum Vorlesen wärmstens empfehlen kann.«
- Süddeutsche Zeitung
»Ein wunderbares Buch, das seine kleinen Leser leicht in die größten Nachdenklichkeiten verwickelt.«
- Die Zeit
»Ein wunderbar nachdenkliches Buch.«
- Iris Radisch, DIE ZEIT
»Die eigentliche Kunst dieser kleinen Geschichten ist es doch, wie Asa Lind die Grenze zwischen Wirklichkeit und Vorstellung schwimmend hält. Es gleicht dem ewigen Spiel der Wellen im Meer: eine Kulisse, die zeitlose Ferienatmosphäre schafft. In ihr lösen sich auch die schwierigsten Fragen des Alltags verblüffend leicht. Am Ende bleibt von diesem Buch sogar ein Gedicht fürs Leben. 'Fertig! Welch ein Spaß! Das war's!'«
- Andreas Obst, FAZ
»Asa Linds Sandwolf-Geschichten sind kleine erzählerische Perlen.«
- Saarbrücker Zeitung
»Auf existenzielle Fragen gibt Åsa Lind überraschende Antworten, und diese unschlagbare Mischung aus Ernst und Humor hätte niemand besser in Illustrationen übersetzten können als Philip Waechter.«
Ich bin in einem Dorf namens Karbäcken im nördlichen Ångermanland als jüngste von vier Schwestern aufgewachsen. Meine Oma väterlicherseits wohnte schräg gegenüber, nebenan die Oma mütterlicherseits. Meine Kindheit war voller Lieder und Geschichten - über meinen bergsprengenden Vater, über Odysseus und Njal, über den Kampf für Gerechtigkeit in dieser Welt und wie es zuging als die Schönheit ins Dorf kam. Und im Radio erzählte Gunnel Linde von dem ungehorsamen Luftballon, und es wurde Musik mit merkwürdigen Namen wie Chor der Gefangenen aus der Oper Nebukadnezar gespielt. Die Küche in Karbäcken war das Zentrum der Welt, und vielleicht wurde ich dort Schriftstellerin - lange bevor ich schreiben konnte. "Du kannst denken, was du willst", sagte meine Mama. "Und deine Gedanken kann dir niemand wegnehmen."
Schreiben ist das Schwierigste und Schönste für mich. Es ist meine Art die Wirklichkeit zu untersuchen, und einen Teil dieser zu verstehen. Aber beim Schreiben untersucht man auch die Sprache selbst. Was ist möglich, mit Worten zu sagen? Wie schreibt man eine Farbe? Wie erzählt man einen Duft? Findet der Weltraum Raum in einem Buch? Unabhängig davon, was ich schreibe, handelt es darum, die richtigen Worte für genau den Zusammenhang zu finden.
Ich kann mir nicht vorstellen zu leben ohne zu lesen, und ich lese viel und Verschiedenes. Manchmal habe ich Lust auf dicke Bücher, manchmal auf kleine, dünne. Einmal hatte ich Lust auf ein blaues Buch, und durchsuchte die gesamte Bibliothek. Und ich fand auch eins - eine Sammlung wunderbarer Erzählungen von Robert Musil in hellblauem Einband.
Manche Bücher lese ich wieder und wieder - wie "Ein Engel an meiner Tafel" von Janet Frame, "Strändernas svall" von Eyvind Jonsson und "Ulysses" von James Joyce. Bulgakov und Chandler versetzen mich immer in gute Laune, ebenso Edith Nesbit und Tove Jansson. Und im Bücherregal meiner Favoriten finden sich auch Volter Kilpi, Lexika und Nachschlagewerke. Ein Maßstab für ein gutes Buch ist für mich, dass man es laut vorlesen kann. Nicht alle Bücher halten dieser Anforderung stand.
Seit ein paar Jahren wohne ich in den Scheren von Åland auf einer kleinen Insel namens Lappo und arbeite ausschließlich als Schriftstellerin. Vorher habe ich unter anderem als Journalistin, Grützenköchin, Restaurantchefin, Hilfsköchin und Pflegerin gearbeitet. Außerdem habe ich illustriert. Zur formalen Ausbildung gehören ein Jahr an der Nyckelviksschule und zwei Jahre an der Journalistikhochschule in Stockholm.
Ich will Bücher schreiben, die man gebrauchen kann. Fachbücher, die nicht lügen, Märchen, die man mehr als einmal lesen oder sich anhören kann.
Alles, was ich getan, gelesen und erlebt habe, alles, was um mich herum geschieht, und alle, die ich getroffen habe, sind von Bedeutung, wenn ich schreibe - man schreibt ja als der Mensch, der man ist.
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