Unter historischen Vorzeichen die Fragen nach der Zeit bzw. den Zeiten zu stellen, ist nicht nur ein abstraktes Unterfangen. Vielmehr stellt die Klimakrise, die nicht nur eine ökologische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung ist, etablierte Beschreibungsmodelle von Zeiten grundsätzlich in Frage. Andere Sichtweisen auf Zeiten und Umgangsweisen mit Zeiten können angesichts einer veränderten planetarischen Situation auch andere Sinnangebote machen.
Achim Landwehr zeigt in diesem Buch einerseits, wie Kollektive Zeiten haben. Andererseits geht es in seinem Essay um die offensichtliche Unfähigkeit westlich geprägter Kollektive, angesichts der Klimakrise in ihren Lebensweisen und Weltmodellierungen grundlegend umzusteuern. Dies hat zumindest auch mit dem zugrundeliegenden Zeitmodell und dessen eingebauter Unilinearität sowie der Fixierung auf Wachstum zu tun. Dieses Zeitmodell hat die Klimakrise wesentlich mit verursacht. Ein anderes Verständnis von Zeiten – so Landwehr – ist nötig, um mit der Klimakrise umgehen zu können.
»Es ist ein klassischer philosophischer Essay. Der Autor ist Historiker, aber er wildert in allen Bereichen, wo er nur wildern kann, [...] in der Physik, [...] in der Chronobiologie, [...] in der Ontologie, [...] in der Theologie.«
- Deutschlandfunk Kultur, Lesart, 26.7.2025
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Über Achim Landwehr
Achim Landwehr ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Konstanz.
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Achim Landwehr zeigt in diesem Buch einerseits, wie Kollektive Zeiten haben. Andererseits geht es in seinem Essay um die offensichtliche Unfähigkeit westlich geprägter Kollektive, angesichts der Klimakrise in ihren Lebensweisen und Weltmodellierungen grundlegend umzusteuern. Dies hat zumindest auch mit dem zugrundeliegenden Zeitmodell und dessen eingebauter Unilinearität sowie der Fixierung auf Wachstum zu tun. Dieses Zeitmodell hat die Klimakrise wesentlich mit verursacht. Ein anderes Verständnis von Zeiten – so Landwehr – ist nötig, um mit der Klimakrise umgehen zu können.25.99