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Durch Digitalisierung ausgelöste Dynamiken im Beschäftigungssystem stellen die berufliche Bildung vor doppelte Herausforderungen: In beruflichen Bildungsprozessen gilt es nicht nur, digital gestütztes Lernen und Diagnostizieren zu integrieren, sondern für eine zukunftsgerichtete Ausbildung sind auch grundsätzliche Veränderungen der Arbeitsorganisation und Arbeitsprozesse, die zu teils erweiterten Kompetenzanforderungen bis hin zu neuen Berufsbildern führen, aufzugreifen und curricular adäquat umzusetzen. Im vorliegenden Themenheft von Susan Seeber, Birgit Ziegler und Ulrike Weyland werden im Editorial mit der Digitalisierung verbundene Anforderungen an Berufsprofile für die drei übergreifenden beruflichen Fachrichtungscluster (kaufmännisch-administrativ, gewerblich-technisch und personenbezogen) diskutiert. In vier Beiträgen werden diese berufsfeldbezogenen Perspektiven auf Digitalisierung aufgegriffen. Zwei Beiträge beziehen sich auf die Gestaltung kaufmännischer Lehr-Lernprozesse (Paeßens & Winther sowie Kablitz, Conrad und Schumann), in denen immersive Lernumwelten und digital-kollaborative simulationsgestützte Lernumgebungen im Zentrum stehen. Der Beitrag aus dem gewerblich-technischen Bereich geht Effekten multimedialer Interventionen zur Förderung von Diagnosekompetenzen von Auszubildenden in der KFZ-Mechatronik nach (Güzel, Norwig, Hartmann und Gschwendtner). Der vierte Beitrag thematisiert die Diagnostik digital gestützter interprofessioneller Kooperation in der Ausbildung von Pflegefachkräften (Wittmann, Weyland, Striković, Pohley, Hill, Wilczek, Krebs, Seeber, Warwas und Vorpahl). Im Allgemeinen Teil untersuchen Regula Fankhauser und Judith Hangartner anhand von schulischen Coachinggesprächen die Frage, ob und inwieweit in diesem Setting die Machtförmigkeit pädagogischer Einwirkung relativiert werden kann. Stefan Weyers, Olga Rollmann, Sascha Benedetti und Anna Kirchner analysieren schließlich auf der Grundlage qualitativer Interviews mit politisch engagierten Studierenden die biographischen Motive und politischen Überzeugungen der Engagierten sowie ihre Erfahrungen und Lernprozesse im Engagement.
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