Zeitschrift für Pädagogik 3/2025
Zeitschrift für Pädagogik 3/2025
28,00 €
| ISBN: | 978-3-7799-2710-5 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 16.06.2025 |
| Umfang: | 154 Seiten |
| Lieferzeitraum: | 3 - 5 Werktage |
In einem von Sabine Reh, Nicole Welter und Heidrun Allert herausgegebenen Thementeil wird der erziehungswissenschaftliche Blick auf ein Thema geworfen, das gegenwärtig im öffentlichen Diskurs eine immer größere Rolle spielt, nämlich auf das schwindende Vertrauen in den Staat und seine Institutionen. Gefragt wird, ob sich Institutionenskepsis auch gegen staatliche Bildungsinstitutionen richtet. Im Beitrag von Marcelo Caruso und dem von Selma Haupt und Timo Zenke zeigt sich, dass Skepsis die Geschichte der Schule als Teil moderner Institutionalisierungsprozesse in unterschiedlich weitreichender Form begleitet haben. Empirische Studien von Sylke Bartmann und Nicolle Pfaff zeigen, dass gegenwärtig selbst Scheiternserfahrungen in der Schule, die eine wachsende Skepsis gegenüber der Institution hervorrufen, nicht notwendig mit Bildungsmisstrauen einhergehen müssen. Gleichzeitig allerdings kann, so der Beitrag von Isabelle Simon und Heidrun Allert, das Vertrauen in die Idee eines individuellen Gutes Bildung sich auch mit grundlegender Institutionenskepsis verbinden und so zu (politisch) durchaus brisanten Legitimationsverlusten der Schule führen.
Im Allgemeinen Teil sucht Hanno Su mit dem Begriff einer universalen pädagogischen Theorie nach einer dezidiert pädagogischen Form der Beobachtung von Erziehung und Bildung. Dennis Hauk und Alexander Gröschner untersuchen die Nutzung aktiver Lernzeit im individualisierten Unterricht und kennzeichnen Unterschiede in der Ausdauer und möglichen Störfaktoren je nach Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler. Schließlich arbeiten Nicole Voss und Katharina Kluczniok theoriegeleitet die Notwendigkeit zur Erweiterung von gängigen Qualitätsmodellen um die Facette der biografischen Erfahrung von Fachkräften in der frühkindlichen Bildung heraus und leiten daraus Implikationen für die Professionalisierung derer und für zukünftige Forschung ab.
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