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Im Beitrag von Laura Fuhrmann wird anhand ethnographischer Beobachtung verdeutlicht, wie in unterrichtlichen Hausaufgabensituationen über die De/Konstruktionen des häuslichen Umfelds als Bildungsort soziale Ungleichheit (re-)produziert wird und die Exklusivität schulischer Ordnung geltend gemacht wird. Anschließend untersucht der Beitrag von Britta Kohler, Salwa Achahboun, Thorsten Bohl und Nicolas Hübner vor dem Hintergrund vielfältiger Diskussionen um Noten und deren Alternativen mittels Dokumentenanalyse aktuelle rechtliche Regelungen zur Leistungsbeurteilung an Grundschulen im Ländervergleich und kann zeigen, dass enorme und folgenreiche Unterschiede zwischen den Bundesländern bei unklaren Begrifflichkeiten bestehen. Danach untersuchen Sara Fürstenau und Simone Plöger den Übergang neu zugewanderter Schüler:innen von Vorbereitungsklassen in Regelklassen unter Berücksichtigung von Zielen und Handlungsansätzen inklusiver Schulentwicklung in drei Hamburger Sekundarschulen und zeigen sowohl einzelschulische Gestaltungsspielräume als auch strukturelle Grenzen eines inklusionsorientierten Übergangs. Abschließend widmet sich der Beitrag von Falk Scheidig und Anna-Lena Brinkmöller der Rekrutierung von Vertretungslehrkräften ohne Lehramtsbefähigung und analysiert gestützt auf 35 qualitative Interviews, welche Kriterien Schulleitungen bei der Anstellung von Personen ohne formale Lehramtsbefähigung zugrunde legen und wie sie deren Befähigung feststellen.
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