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Der von Tanya Tyagunova, Thomas Wenzl und Franziska Wyßuwa herausgegebene Thementeil fokussiert die interaktive Konstitution von Wissen im hochkomplexen und normativ aufgeladenen pädagogischen Feld schulischer und außerschulischer Lehr-Lern-Situationen und adressiert damit ein Forschungsproblem, das bis vor kurzem nicht das primäre Forschungsinteresse der qualitativ-empirischen Bildungs- und Unterrichtsforschung war: die Wissensvermittlung und -aneignung. Die im Thementeil versammelten Beiträge nehmen ein breites Spektrum institutioneller Bildungssituationen – nämlich schulischen Unterricht (Georg Breidenstein), universitäres Seminar (Thomas Wenzl, Hannes König und Imke Kollmer), mündliche Universitätsprüfung (Tanya Tyagunova) und Bildungsveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte (Jörg Dinkelaker und Franziska Wyßuwa) – in den Blick, um danach zu fragen, wie Wissen in den jeweiligen Settings als Wissen etabliert, ausgehandelt und vermittelt wird. Im Allgemeinen Teil beschreibt Maike Lambrecht die 'pädagogische Absicht' als formales Element des Pädagogischen und zeigt anhand zweier Fallbeispiele deren empirisches Potenzial auf. Christin Laschke, Ann-Katrin van den Ham, Simone Dunekacke und Lars Jenßen untersuchen anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) inwiefern sich für Kinder mit unterschiedlichem sozioökonomischen Hintergrund differentielle Effekte des Zählens in häuslichen und institutionellen Lernumwelten auf spätere mathematische Kompetenzen zeigen. Schließlich diskutieren Johannes Ludwig, Lisa Wolf, Torsten Dietze, Merle Hummrich und Vera Moser zwei inklusionsbezogene Professionsverständnisse von Sonderpädagog*innen entlang von professions- und habitustheoretischen Überlegungen.
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