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Maßnahmen sprachlicher Bildung bleiben mit Verweis auf deren Bedeutung für Bildungsteilhabe meist auf die deutsche Sprache beschränkt. Der monolingualen Ausrichtung der Bildungsinstitutionen stehen wiederum vielfältige mehrsprachige Lebenszusammenhänge von Familien im Migrationskontext gegenüber. Der von Karin Kämpfe und Yasemin Uçan herausgegebene Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Frage, wie sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit von Akteur*innen in Kita und Schule ausgehandelt und perspektiviert werden. In den empirischen Beiträgen wird die Rolle von Kindern in Prozessen der elementarpädagogischen sprachlichen Bildung betrachtet (Christina Winter), anhand des Begriffs der Sprachbildung diskursiven Ordnungen in schulrechtlichen Dokumenten nachgegangen (M Knappik), die Umsetzung eines sprachsensiblen Unterrichts während der COVID-19-Pandemie untersucht (Isabel Dean) und es werden Haltungen frühpädagogischer Fachkräfte zu Translanguaging und Mehrsprachigkeit im Fortbildungskontext beleuchtet (Julie A. Panagiotopoulou & Maria J. Hammel). Im Allgemeinen Teil untersuchen Sarah Schulze, Hannah Vonstein und Jan Kuhl in einer explorativen Studie, inwiefern Lehramtsstudierende auf Wissen zu kognitiven Lernvoraussetzungen zugreifen, wenn sie ein konkretes Arbeitsblatt analysieren, wobei sich sowohl Wissensaspekte zu Lernen als auch Hinweise auf Fehlannahmen abbilden. Amelie Labsch, Monja Schmitt und Marianne Schüpbach werfen einen Blick darauf, ob Schüler*innen ohne sonderpädagogische Förderbedarfe die Beziehung zu ihren Lehrkräften in Abhängigkeit davon, wie viele Schüler*innen mit SPF mit ihnen gemeinsam lernen, anders wahrnehmen als Gleichaltrige in Klassen ohne Mitschüler*innen mit sonderpädagogischen Förderbedarfen. Schließlich untersuchen Dominik Hank und Felix Berth die pädagogischen und pädiatrischen Einschätzungen der außerfamilialen U3-Betreuung in der alten Bundesrepublik.
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