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In kaum einer anderen Domäne der Erziehungs- und Bildungssoziologie gibt es einen derartig reichhaltigen Fundus an Theorien wie im Bereich der Sozialisation. Im nachfolgenden Beitrag werden zunächst die diskursbestimmenden Paradigmen vorgestellt. Ausgehend von der Frage, welche biografisch bedeutsamen Lernprozesse Menschen dazu befähigen, am kulturellen und sozialen Leben gesellschaftlicher Gemeinschaften teilzuhaben, wird sodann der Versuch unternommen, diese Lernprozesse an den Schnittstellen von Kultur, Gesellschaft, Persönlichkeit und Verhaltenssystem mit dem dafür vorhandenen Begriffsinstrumentarium genauer zu beschreiben. Da in diesem Zusammenhang häufig missverständlich von Verinnerlichung die Rede ist, soll abschließend erläutert werden, warum die psychische Seite sozialisatorischen Lernens nicht als schlichter Kopiervorgang modelliert werden kann.



Inhalt

1. Einleitung

2. Zentrale Paradigmen der Sozialisationstheorie

3. Zentrale Begriffe der Sozialisationstheorie

4. Sozialisatorisches Lernen

Literatur





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