Partizipative Ansätze stellen die Beteiligung der Beforschten ins Zentrum. Was aber folgt aus dieser Partizipation für alle Beteiligten? Lässt sich der Anspruch an Teilhabe in asymmetrischen Verhältnissen überhaupt einlösen? Wenn das Forschungsobjekt zugleich erkennendes Subjekt ist, wie ist dann Kritik möglich? Der Band zielt auf eine Kritik der partizipativen Forschung im doppelten Sinne, indem er einerseits eine kritische Reflexion der Praxis partizipativer Forschung betreibt und andererseits Potenziale für Gesellschaftskritik auslotet.
1. Auflage, 2021
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 316 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Die Unerschrockenheit, mit der der Sammelband sich diesen (selbst-)kritischen Fragen stellt, macht ihn unbedingt lesenswert, gerade auch für Leser*innen, die sich nicht in der partizipativen Sozialforschung verorten.«
- Maike Lambrecht, Zeitschrift für Qualitative Forschung, Heft 1/2022
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